Haarausfall: Unterschied bei Männern und Frauen

Es gibt eine Vielzahl von Gründen für Haarausfall. Bei Frauen und bei Männern sind dies aber meistens sehr unterschiedlich gelagerte Ursachen. Ob es sich um diffusen Haarausfall, erblichen diese Gründe und mögliche Behandlungsmethoden soll im Folgenden gesprochen werden.

Haarausfall bei Männern: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

In den meisten Fällen ist die erbliche Veranlagung zu Haarausfall die Ursache für den frühzeitigen Haarverlust. Das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) ist hierfür die Ursache. Es wird in der Haarwurzel aus dem männlichen Hormon Testosteron gebildet und sorgt dafür, dass die Haarwurzel nach und nach abstirbt. Erste Anzeichen für diese erbliche Veranlagung zeigen sich darin, dass die sogenannten Geheimratzecken entstehen und am Scheitel und an der Stirn der Haaransatz langsam zurückgeht. Ein hormonelles Ungleichgewicht kann aber ebenso zu Haarausfall führen, beispielsweise bei einer Überproduktion des Hormons Testosteron. Der Wirkstoff Alfatradiol kann bei regelmäßiger Einnahme zu einem vermehrten Schutz der Haarwurzel führen. Eine gesunde Ernährung und ausreichend Sport sind für die Haargesundheit und auch für den allgemeinen Gesundheitszustand sehr wichtig. Denn bei Defiziten im Nährstoffhaushalt kann es zu dem sogenannten diffusen Haarausfall kommen. Somit sind Stress, Stoffwechselerkrankungen, eine unausgewogene, nährstoffarme Ernährung ebenfalls Ursachen für Haarausfall.

Haarausfall bei Frauen: Gründe und Therapiemaßnahmen

Bei Frauen ist die Hauptursache für Haarausfall das hormonelle Gleichgewicht. Beim Eintritt in die Wechseljahre oder auch nach dem Absetzen der Antibabypille kann es zu einem Hormonmangel kommen, der sich mit dem Haarverlust bemerkbar macht. Doch auch bei Frauen kann Stress und eine falsche Ernährung zum Ausfallen der Haare führen. Haarausfall Hilfe erhält man dann auch in diesem Fall durch eine Ernährungsumstellung und durch eine Überprüfung des Hormonspiegels. Dann kann man durch eine Ernährungsumstellung, durch autogenes Training und eine verstärkte Zufuhr von B-Vitaminen, Proteinen, Aminosäuren und medizinischer Hefe in Form von Präparaten gegen Haarausfall. Erst nach den Wechseljahren kann es bei Frauen auch zu erblich bedingtem Haarausfall kommen, die hängt dann ebenfalls mit einem Testosteron-Überschuss und der bereits beschriebenen Wechselwirkung mit der Haarwurzel zusammen.

Ein Problem beider Geschlechter: Haarausfall

Bei den Männern sind es meistens die Erbanlagen und erst nachrangig Ernährung und Stressbelastung. Bei den Frauen liegen die Gründe für Haarausfall in den meisten Fällen in Hormonumstellungen, Stress und einer ebenfalls mangelhaften Ernährung. Es sollte somit für eine schnelle Haarausfall Hilfe gelten, dass man sich ausgewogen ernährt, Stress vermieden wird und beim ersten verstärkten Haarausfall geprüft wird, ob eine hormonelle Umstellung der Grund für die Haarprobleme sein könnte. Danach kann man entsprechende nahrungsspezifische, stressabbauende oder auch medikamentöse Therapien beginnen.

Picture: Nick Freund – FotoliaSimilar Posts:

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