Gesund mit Magenband?

Der Artikel stellt das Magenband vorDas Magenband wird in der Medizin eingesetzt, um Menschen mit einer starken Adipositas – der Fettleibigkeit – beim Abnehmen zu unterstützen. Das Magenband kommt aber erst zum Einsatz, wenn zahlreiche Diäten und Behandlungsmaßnahmen versagt haben und der gewünschte Erfolg ausgeblieben ist.






Wie funktioniert das Magenband?

Erst ab einem BMI von 35-40 darf das Magenband zum Einsatz kommen – zum Vergleich: Bei Normalgewichtigen liegt der BMI zwischen 19 und 24. Hier werden vorab auch zahlreiche Beratungsgespräche geführt, da es sich hier um einen chirurgischen Eingriff handelt, der auch Nebenwirkungen auftreten lassen kann. Mit dem Magenband wird der Durchmesser des Magens um ein Vielfaches eingeengt. Der Patient kann danach nur noch Nahrung in kleinen Mengen zu sich nehmen, wodurch die Kalorienzufuhr sehr reduziert werden kann. Der Mageninhalt wird durch ein Luftreservoir geregelt, das mittels Port, der sich unter der Haut befindet, nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden kann.

Welche Vorteile hat das Magenband?

  • Mein Magenband ermöglicht eine Gewichtsreduktion bis zu 16% des Ausgangsgewichtes. Hier ist aber auch immer eine entsprechende Diät einzuhalten. Da nur kleine Portionen eingenommen werden können, sollte hier vor allem auf gesunde Kost geachtet werden. Das Magenband zeigt keine Ergebnisse, wenn die Kost dann, aus kalorienreichen Soßen besteht.
  • Durch die Gewichtsreduktion kommt es zu einer Verbesserung der subjektiven Lebensweise. Da Menschen mit Adipositas in vielen Lebenssituationen meistens sehr eingeschränkt sind, nimmt hier ihre Lebensqualität wieder zu.
  • Da das Lebensgefühl verbessert wird, können auch Depressionen vermieden oder reduziert werden. Viele adipöse Menschen leiden an dieser schweren Erkrankung. Hier wird, durch das Übergewicht und den fehlenden Antrieb, kaum Motivation für Bewegung oder Sport aufgebracht.

Risiken der Magenband-OP

Auch wenn das Magenband sehr viele Vorteile aufweist, muss immer bedacht werden, dass es sich hier um einen chirurgischen Eingriff handelt. Hier können immer Begleiterscheinungen der Anästhesie oder Operationsrisiken auftreten. Deswegen ist es gerade hier wichtig, ausführliche Beratungsgespräche mit dem operierenden Arzt zu führen. Eventuell sollte auch ein Psychologe hinzugezogen werden.

Image: Carsten Kattau – Fotolia

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